5 der größten Mythen

5 der größten Mythen

Dein Beckenboden: 5 der größten Mythen

Beckenbodendysfunktion betrifft Millionen von Menschen weltweit und wird trotzdem noch immer häufig missverstanden. Sie entsteht, wenn die Muskeln im Beckenbereich geschwächt werden, überaktiv sind oder sich nicht mehr richtig koordinieren lassen, was die Rumpfstabilität, die Kontinenz und die sexuelle Funktion beeinträchtigen kann.¹

Obwohl diese Probleme so verbreitet sind, bekommen viele Betroffene nicht die Unterstützung, die sie verdienen. Deshalb räumen wir heute mit einigen der hartnäckigsten Mythen rund um den Beckenboden auf, denn Wissen schützt.

Mythos 1:
Beckenbodenprobleme betreffen nur Frauen.

Beckenbodendysfunktion kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Lebensphase.² Obwohl sie häufig mit Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahren in Verbindung gebracht wird, können auch Männer betroffen sein, zum Beispiel durch erektile Dysfunktion oder Ejakulationsprobleme. Auch Sportlerinnen und Sportler, die hochintensive Aktivitäten ausüben, berichten von Symptomen wie ungewolltem Urinverlust oder Beckenschmerzen. Wiederholte Belastungen durch Laufen oder Springen können nachweislich zu erhöhter Muskelbelastung und Dysfunktion führen.³

Mythos 2:
Beckenbodenprobleme verschwinden von selbst.

Die gute Nachricht: Beckenbodendysfunktion ist behandelbar. Blasenschwäche und andere Symptome gehen allerdings nicht immer von allein weg, sondern können sich ohne Behandlung sogar verschlechtern. Maßnahmen wie Beckenbodenphysiotherapie brauchen einige Wochen bis Monate, um zu wirken. Die meisten Menschen, die konsequent dabei bleiben, berichten aber von spürbaren und dauerhaften Verbesserungen.⁴

Mythos 3:
Blasenschwäche ist ein unvermeidlicher Teil des Älterwerdens.

Mit zunehmendem Alter steigt zwar das Risiko für Blasenkontrollprobleme, aber Inkontinenz ist keine unausweichliche Folge des Alterns. Beckenbodenschwäche, hormonelle Veränderungen und der Lebensstil spielen alle eine Rolle. Eine Fachperson kann dabei helfen, die richtige Kombination aus Lebensstilanpassungen, Übungen und Behandlungen zu finden.⁵

Mythos 4:
Wer keine Symptome hat, muss nichts tun.

Beckenbodengesundheit ist kein Thema nur für Menschen mit Beschwerden. Genauso wie wir unser Herz oder unsere Muskeln durch regelmäßige Bewegung und Vorsorge schützen, lohnt es sich, den Beckenboden aktiv zu stärken. Einfache Maßnahmen wie gezieltes Training, eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und bewusste Körperwahrnehmung können langfristig einen großen Unterschied machen.⁶

Mythos 5:
Kegel-Übungen bringen nicht viel.

Kegel-Übungen sind darauf ausgelegt, die Beckenbodenmuskulatur zu kräftigen. Dabei werden die Muskeln angespannt und wieder losgelassen, die man nutzen würde, um den Harnfluss zu unterbrechen.⁷ Viele Menschen tun sich schwer damit, weil es nicht immer klar ist, welche Muskeln genau aktiviert werden sollen, und ohne gezielte Anleitung ist die Unsicherheit groß.⁸

Wenn dir das bekannt vorkommt, könnte Empelvic die passende Lösung sein. Das preisgekrönte Trainingskissen wurde von einer Klinikerin entwickelt, um Menschen zu helfen, ihren Beckenboden effektiv und intuitiv zu trainieren. Es gibt Varianten für Frauen und Männer und kombiniert taktilen Druck mit Atemübungen, damit du die richtigen Muskeln findest und aktivierst, ohne langes Rätseln.

Wenn du bereits verschiedene Dinge ausprobiert hast und weiterhin Beschwerden oder Unsicherheiten bestehen, lohnt sich ein Gespräch mit einer Fachperson. Sie kann einordnen, was hinter deinen Symptomen steckt, und dich zur richtigen Unterstützung führen.

Quellen:

1.        NCBI Bookshelf
National Center for Biotechnology Information (NCBI). (2019) Pelvic Floor Dysfunction. Bethesda, MD: National Library of Medicine. Available at: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK559246/ (Accessed: 20 August 2025).

2.        Mayo Clinic News Network
Weiss, C. (2022) Pelvic floor disorder awareness. Mayo Clinic News Network. Available at: https://newsnetwork.mayoclinic.org/discussion/pelvic-floor-disorder-awareness/ (Accessed: 20 August 2025).

3.        OpenLearn – Open University
Open University. (n.d.) Succeeding in postgraduate study: Session 5: 8.1 Referencing systems. Available at: https://www.open.edu/openlearn/mod/oucontent/view.php?id=116023&section=5 (Accessed: 20 August 2025).

4.        Cleveland Clinic – Pelvic Floor Dysfunction
Cleveland Clinic. (n.d.) Pelvic Floor Dysfunction: What It Is, Symptoms & Treatment. Available at: https://my.clevelandclinic.org/health/diseases/14459-pelvic-floor-dysfunction (Accessed: 20 August 2025).

5.        Hartmann – Loss of Bladder Control
Hartmann. (n.d.) Loss of bladder control. Available at: https://www.hartmann.info/en-hk/articles/e/6/loss-of-bladder-control (Accessed: 20 August 2025).

6.        Biology Insights – Urinary Incontinence and Aging
Biology Insights. (2025) Is urinary incontinence a normal part of aging?. Available at: https://biologyinsights.com/is-urinary-incontinence-a-normal-part-of-aging/ (Accessed: 20 August 2025).

7.        Alliance Urology – Pelvic Floor Myths
Alliance Urology. (n.d.) 8 myths about the pelvic floor. Available at: https://allianceurology.com/8-myths-about-the-pelvic-floor/ (Accessed: 20 August 2025).

8.        Cleveland Clinic – Kegel Exercises
Cleveland Clinic. (n.d.) Kegel Exercises: Benefits, How To & Results. Available at: https://my.clevelandclinic.org/health/articles/14611-kegel-exercises (Accessed: 20 August 2025).